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Mentoring bedeutet nicht, Ratschläge zu erteilen: Die vier Ebenen der Transformation


Mentoring wird oft als Erfahrungsaustausch, Anleitung oder Ratschlag definiert.


Der eigentliche Bedarf ist jedoch viel größer, insbesondere für leitende Angestellte und vielversprechende Nachwuchsführungskräfte.


Denn nicht immer braucht ein Mensch eine Antwort. Manchmal braucht er eine tiefgründige Frage, manchmal eine andere Perspektive, manchmal einen Mentor, der seine Entscheidungen hinterfragt, und manchmal die Disziplin, sie umzusetzen.


Mein Mentoring-Ansatz basiert auf vier Ebenen:


Coaching + Mentoring + Strategische Partnerschaft + Verantwortlichkeit


1. Bewusstseinstiefe: Coaching

Der erste Schritt zu mehr Tiefe besteht darin, die eigenen Gedanken sichtbar zu machen.


Ziel ist es nicht, fertige Antworten zu liefern, sondern dem Einzelnen durch gezielte Fragen zu ermöglichen, sein eigentliches Problem, seine Annahmen und blinden Flecken zu erkennen.


Was ist das eigentliche Problem?

Welche Annahme wird nicht hinterfragt?

Was versucht die Person zu vermeiden zu sehen?

Ist unsere gegenwärtige Denkweise ausreichend für die Zukunft, die wir anstreben?

Coaching verbessert die Qualität des Denkens, bevor eine Antwort gegeben wird.


2. Erfahrungstiefe: Mentoring

Manchmal braucht ein Mensch nicht nur das Nachdenken, sondern auch die Erfahrung von jemandem, der ähnliche Erfahrungen schon einmal gemacht hat.


Hier kommt das Mentoring ins Spiel.


Wahres Mentoring bedeutet aber nicht zu sagen: „Wenn ich du wäre, hätte ich es so gemacht.“ Es geht darum, Erfahrungen im Kontext zu teilen, potenzielle Risiken aufzuzeigen und die Optionen des Einzelnen zu erweitern.


Ein Mentor trifft keine Entscheidungen für den Einzelnen.


Es macht Wege sichtbar, die der Mensch bei seiner Entscheidungsfindung noch nicht gesehen hat.


3. Strategische Tiefe: Eine Partnerschaft der Köpfe

Den meisten Führungskräften mangelt es nicht an Informationen.


Ihr Hauptbedürfnis besteht darin, das große Ganze zu sehen, ihre Annahmen zu überprüfen, alternative Szenarien zu bewerten und die langfristigen Auswirkungen ihrer Entscheidungen zu verstehen.


Strategischer Denkpartner:


Es stellt die Denkweise hinter den Entscheidungen in Frage.

Es bewertet sowohl Risiken als auch Chancen.

Es macht die Interessensbalance der Stakeholder sichtbar.

Es verbindet kurzfristige Ergebnisse mit der langfristigen Richtung.

Die grundlegende Frage lautet hier:


Ist diese Entscheidung richtig? Nein.

Wie sind wir zu dieser Entscheidung gekommen?


4. Anwendungstiefe: Verantwortlichkeit

Bewusstsein ist wertvoll. Es führt jedoch nur dann zu nachhaltigen Ergebnissen, wenn es in konkretes Handeln umgesetzt wird.


Deshalb sollte eine Mentoring-Sitzung nicht mit einem guten Gespräch enden.


Drei Punkte sollten am Ende jedes Treffens klar sein:


Was wird geschehen?

Wann wird es fertig sein?

Woran werden wir erkennen, dass die Ergebnisse erzielt wurden?

Klare Maßnahmen, 30-60-90-Tage-Sprints und regelmäßige Nachverfolgung gewährleisten die Nachhaltigkeit der Konversion.


Denn Entwicklung wird nicht daran gemessen, was eine Person weiß, sondern daran, inwieweit sie dieses Wissen in die Praxis umsetzt.


Transformationszyklus

Mein Mentoring-Ansatz folgt einem vierstufigen Zyklus:


Erkunden: Machen Sie echte Bedürfnisse, Ziele und blinde Flecken sichtbar.


Bereichern Sie es: Fügen Sie Erfahrungen, Modelle, Beispiele und neue Perspektiven hinzu.


Design: Strukturieren Sie die Entscheidungen, Prioritäten und den Fahrplan.


Umsetzung: Maßnahmen nachverfolgen, daraus lernen und die Richtung bei Bedarf anpassen.


Kern dieses Ansatzes ist die Idee, dass:


Echtes Mentoring besteht nicht darin, oberflächliche Ratschläge zu geben, sondern darin, die nötige Tiefe für das Denken, die Entscheidungen und das Handeln einer Person zu bieten.


Ein guter Mentor antwortet nicht immer.


Manchmal fragt er.

Manchmal teilt er seine Erfahrungen mit anderen.

Manchmal stellt es Annahmen in Frage.

Manchmal kümmern sie sich auch um die Erfüllung gegebener Versprechen.


Wahre Meisterschaft besteht darin, die Bedürfnisse des anderen genau zu verstehen und mit der richtigen Tiefe zu arbeiten.


Glauben Sie, dass Führungskräfte heutzutage mehr Beratung benötigen oder eine engere Partnerschaft für Reflexion und Umsetzung?


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